Archive für November 2007

Die Vergewaltigung

Kommt eine ältere Dame aufgeregt zum Polizeirevier. “Herr Wachtmeister, ich möchte eine Vergewaltigung anzeigen!” Der Beamte nimmt also ein Protokoll auf und fragt schließlich ob sich die Dame an besondere Merkmale des Täters erinnern könne.  “Na ja, er war ja geistig sehr unbedarft!”  Der Wachtmeister notiert und fragt nach, woraus sie das als Opfer schließe?   ”Ja wissen sie, er hat sich so dämlich angestellt, ich musste ihm alles erklären!”

“Die Rheinpfalz” empfiehlt Opa-Band II

Hallo Hans-Dieter,
heute stand in unserer Tageszeitung ” DIE RHEINPFALZ ”
auf der monatlichen Seite für Computer und Internet unter
” BUCHTIPP ” dein Buch: Computerratgeber für Ältere.
Zitat: Ein humorvoll geschriebener Reiseführer für Senioren in das Neuland des Computers.
Vielleicht freust Du Dich darüber.
Ich habe mein Buch gerade an eine Freundin verliehen, die gerade das Internet entdeckt.
Bei mir klappt es prima, ich wage mich immer mehr an alles heran.
Es grüßt Dich herzlich
Strickstrumpf

Kommentar aus Thüringen

Hallo Hans-Dieter!

Habe dein Buch “Opa das kannst du auch-mein Enkel erklärt mir das Internet! mit viel Interesse und vor allem Spass gelesen. Wir kennen uns nun ein paar Monate aus dem Chat im FFS und haben schon über Bildbearbeitung gefachsimpelt. Dabei habe ich deinen trockenen Humor kennen und schätzen gelernt. Beim Lesen des Buches hatte ich daher das Gefühl mich mit Dir zu unterhalten. Ich bin zwar ein PC-Freak und mit dem Internet kenne ich mich sehr gut aus. Aber ich kann dir bescheinigen, dass dein Buch eine tolle Hilfe für Neueinsteiger ist und habe es daher schon zweimal weiter empfohlen. Gratulation!!!
Schulmaus, eine ehemalige Lehrerin aus Thüringen

Vom Grufti zum User

Folgenden Leserbrief erhielt ich :

“…. übrigens ,schöne Grüße an Ihren schlauen Enkelsohn. Zum Thema des Buches “Opa das kannst du auch” möchte ich sagen:  Nicht nur Opa , auch Oma kann schon manches, wenn auch noch nicht alles, daher schreibt sie die Kurzgeschichte: “Vom Grufti zum User”    …. Viele Grüße aus Stuttgart Ihre Christel Utschick.

Ich bin auf die Story gespannt und werde sie hier abdrucken.

Weniger Menschen

Herzliche Glückwünsche an die Redakteure des Trierischen Volksfreundes !  Ihnen verdanken wir die Schlagzeile:

Weniger Menschen,  immer mehr Senioren ! 

Endlich werden wir Senioren als eigene Gattung anerkannt. Das die Naturwissenschaftler mich als Säugetier einstufen, habe ich schon in der Schule gelernt. Ich musste erst 84 werden, um zu erfahren, dass die Stufenfolge vom Affen über den Neandertaler zum Menschen  in der Untergruppe der Senioren gipfelt. Der Senior als Weiterentwicklung des Menschen, das hat doch was!  Und im Gegensatz zur Gruppe der Menschen sind wir nicht vom Aussterben bedroht sondern  haben als eigenständige Art Zuwachsraten, von denen die Wirtschaft nur träumen kann. Wenn wir uns so solidarisch verhielten, wie die Lok-Führer …. was könnten wir uns von den Menschen, die für uns arbeiten müssen, für Traumrenten erpressen!

Der schwarze Anzug

Im Baltikum hielten die Familien  zusammen, auch in der schweren Zeit nach dem 1. Weltkrieg.  Als Onkel Woldemar starb, rief sein Sohn an und fragte meinen Vater, ober er  ihm seinen schwarzen Anzug für die Beerdigung ausborgen könne. Natürlich war er einverstanden, man ist ja hilfsbereit. Aber nach sechs Wochen erlaubte er sich dann doch die Anfrage an seinen Vetter, wann er den schwarzen Anzug wieder haben könne.  Erstaunt kam die Antwort: „Aber wieso ?  Den Anzug hat doch  Onkel Woldemar an!“

Kater auf dem Dach

Nachts um ein Uhr klingelt das Telefon beim Tierarzt.„Herr Doktor, bei uns auf dem Dach vergnügen sich eine Katze und ein Kater , was können wir tun, um dieses lärmende Kopulieren endlich zu beenden?“„Rufen sie den Kater ans Telefon!“„Meinen sie wirklich, das würde helfen?“„Na bei mir hat es jedenfalls gewirkt!“

Der Chef

Habe heute einen schönen Spruch gelesen:

“Betrachten sie mich nicht als ihren Chef, sondern als einen guten Freund, der immer Recht hat!!

Jugendsprache

Neuerdings chatte ich mit meinem Enkel. Wir haben uns einen Messenger dafür eingerichtet.  Wie gewohnt, sende ich deutsche Sätze. die mein Enkel ohne Schwierigkeiten versteht. Seine Antworten dagegen sind kurz. ” Hi” zu Begrüßung. “krass” ersetzt das aus der Mode gekommene Unwort “geil”  , wenn er vom PC geht dann sagt er nicht etwa “ich geh” sondern sendet schlicht “g”.   Neulich meldete ich ihm die Verkaufszahlen unseres Buches im November und erhielt die Antwort “krank” . Besorgt fragte ich zurück, was ihm fehle. “Nichts, krank ist die Steigerung von krass!”  Ein Glück, dass ich keine SMS- Kontakte pflege!

Schwarzer Humor

Manchmal entdecken Surfer ja auch meine Seite www.Baltenwitze.de  und dann bekomme ich solche Briefe:

Schw.Humor/Baltenwitze

Lieber Hans-Dieter,
ich bin begeistert! In den Witzen wird humorvoll an die “gute alte Zeit” erinnert. Ich habe mich köstlich amüsiert. Mich erinnern sie ein wenig an “So zärtlich war Suleyken” von Lenz.
Ich wünsche Dir noch einen schönen restlichen Montag und grüße Dich herzlich
siri1

Neue Fanpost

Hallo Hans-Dieter!
Herzliche Grüße am Sonntagabend sendet Glueckstern! Habe das Buch “Opa - das kannst Du auch” von meiner Schwester “Katjanora” erhalten und auch schon darin gelesen - ganz toll!!

Ähnlichkeiten

Der Baron liegt im Sterben. Er hält die Baronin bei der Hand und fragt mit bebender Stimme:„Liebste, ein Problem liegt mir auf dem Herzen und ich will in dieser Stunde eine ehrlich Antwort von Dir. Wir haben sieben Kinder und alle sehen sich ähnlich, bis auf den kleinen Karl. Sag mir jetzt die Wahrheit! Von wem ist dieser Sohn?“„Wenn Du es denn unbedingt wissen willst, der Karl ist von Dir!“

Interview bei Radio Bremen

Auf vielfachen Wunsch des Senders sollte ich mich bei Radio Bremen IV zu einem morgendlichen Gespräch einfinden. Um Reisekosten zu sparen, wurde ich zum NDR in Hamburg gebeten, wo es ein Studio Produktions Hilfe gibt, bei dem ich mich um 8.20 Uhr einfinden sollte. Ich war pünktlich um 8.10 da und wurde in das Haus 18 weitergeleitet.Hier stand ich plötzlich vor einer Baustelle.  Alle Zimmer waren verschlossen, wer mir zufällig auf dem Gang begegnete, hatte keine Ahnung.  Also zurück zum Empfang. Da wartete schon ein Pförtner auf mich, der mich begleiten sollte. Es war 5 Minuten vor der Live-Sendung. Wir kamen bis zur gleichen Baustelle, aber zum Glück wusste der Begleiter einen Umweg, auf dem ich dann doch noch rechtzeitig die aufgeregte Aufnahmeleiterin erreichte. Kurze Hustenübung mit Ausschaltknopf, dann ging es los. Es war sehr lustig. Ich berichtete auch von meinem Forum für Senioren und von virtuellen Flirts im Internet. Mein Spruch “Mit 84 ist man jenseits von gut und böse” brachte sogar den Moderator zum lachen. Mal sehen, ob der Verkauf des Buches Opa das kannst du auch - mein Enkel erklärt mir das Internet  jetzt im Raum Bremen und Niedersachsen anzieht  - wie nach der Sendung im Deutschlandfunk. Der Moderator hat ja den Titel in der Sendung oft genug genannt!

Die Beichte

1947 kommt ein Mütterchen  zur Beichte. “Hochwürden, ich habe im Krieg einen Deserteur in meinem Keller versteckt!” “Aber das ist doch ein gutes Werk und keine Sünde!”    ”Doch, zwischen uns ist es  zur Sünde gekommen!” “Nun, das sei dir vergeben!” ” Ach, da bin ich aber froh! Nur noch eine Frage, Hochwürden: Muss ich dem jetzt sagen, das der Krieg vorbei ist ?”

Das Gebet

Meine Schwester erzählte mir eine nette Anekdote von meinem Vater.Als der 60 wurde, bat er den Herrn beim Tischgebet um weitere 10 Jahre. Als er 70 wurde betete er wieder: „Und Herr, wenn es Dein Wille ist, dann schenk mir doch noch einmal 10 so schöne Jahre.”  Beim 80. Geburtstag warteten die Kinder auf ein ähnliches Gebet. Aber Vater schüttelte den Kopf und meinte nur. „Jetzt möchte ich den lieben Gott besser nicht mehr an mich erinnern.“ 

Inhalt der externen Festplatte

Gestern bekam ich eine E-Mail von jemandem, der ein Inhaltsverzeichnis seiner externen Festplatte ausdrucken wollte. Bekanntlich kann man den normalen Druckbefehl nicht für die Liste von Dateien in einem Ordner ausführen. Ich hatte keine Ahnung. Also den Enkel geholt. Der gab mir den Rat, es über einen Screenshot, also das Foto vom Bildschirm, zu versuchen. Ich gab das Ergebnis mit den einzelnen Ausführungsschritten weiter und erhielt diese Antwort:

Hallo, lieber Hans-Dieter,ich hatte heute morgen einen Anruf von einem sehr begeisterten und zufriedenen Herrn. Er bat mich, Dir ganz ganz herzlich zu danken für die schnelle, prompte und vor allen Dingen soooo nachvollziehbare Hilfe.

Gebrauchsanweisungen

Ich habe heute ein Bosch-Bügeleisen für meine Frau gekauft. Man gönnt sich ja sonst nichts. Ich kenne ja schon den Papierverschleiß mit mehrsprchigen Pamphleten, aber die Firma Bosch gehört mit einem doppelseitig beschriebenen Bogen von 40 x 60 cm schon zu den Rekordhaltern. Ich habe nicht nachgezählt, aber in 20 verschieden Sprachen geschriebene Gebrauchsanweisungen waren es bestimmt! Diskriminierend fand ich, dass zwar arabische Schriftzeichen verwendet wurden aber die häbräische Schrift fehlte! Als ich endlich den deutschen Text gefunden hatte, las ich erst einmal 12 so wichtige Hinweise wie: “Tauchen sie das Bügleisen nicht in Wasser…!” Erst dann folgten die gesuchten Anleitungen über das Einstellen der Temperatur.

Bei der Sanitas Personenwage ist die Gebrauchsanleitung in Bilderschrift!  Ein wichtiger Schritt der Industrie, sich an das sinkende Bildungsniveau  in unserem Lande anzupassen.

Kirchengemeinde entdeckt den Computer

Heute erzählte mir meine Apothekerin, dass ihre Schwiegermutter jetzt im Gemeindehaus einer Hamburger Kirche an einem Computer-Kurs für Senioren teilnimmt. Natürlich hat sie jetzt ein schönes Weihnachtsgeschenk für die alte Dame:

Opa das kannsr du auch Band I und II

Ich finde es interessant, dass die Kirchen hier ein neues Feld für Ihre Gemeindearbeit entdeckt haben !

Anruf in der Mittagspause

Ich bin ein eingefleischter Wechselgegner. Wenn ich mit meiner t-online-Verbindung ins Internet keine Probleme habe, dann interessieren mich andere Anbieter überhaupt nicht. Aber es ist wie verhext: Gerade habe ich meinen Mittagsschlaf begonnen, da läutet das Telefen. Nicht so schrill wie früher aber doch genügend laut zum aufwecken. Eine zauberhafte Stimme flötet: “Ich bin von O-two. Darf ich sie fragen, wieviel sie für ihren Internet-Anschluß im Monat bezahlen ?” Nur weil die Dame so eine liebenswerte Stimme hat, werde ich nicht grob. Sind die eigentlich der Auffassung, dass man im Halbschlaf leichter für einen Anbieterwechsel weich zu klopfen ist?  Die Dame hat nicht erfahren, was ich bei Telekom für meine Flatrate zahle! Vermutlich kannte sie den Tarif der Konkurrenz auch so. Aber mein Tiefschlaf war für heute Mittag weg.

Hervorragend

Am Sonntag gehe ich vormittags schwimmen. Auf der Treppe zum Pool begegnet mir ein freundlicher alter Herr und begrüßt mich mit den Worten: “Guten Morgen, Opa kann das auch!” Er hatte vor 14 Tagen beim Schwimmen einem Gespräch zugehört, in dem ich mich über Computer unterhielt. Anschließend klagte er mir, dass er mit seinem PC nicht klar käme. Ich empfahl ihm meine Bücher.  Heute  fragte ich ihn, ob er sie denn gekauft hätte. “Natürlich, auf dem ganzen Heimweg habe ich mir aufgesagt:Opa kann das auch, Opa kann das auch! Und am Tag darauf habe ich beide Bücher im nächsten Laden erworben. Ich kann nur sagen: Hervorragend!”

Na das hört man doch gerne als Autor!