Archive für Dezember 2009

die Festrede

Am 3. Januar 2010 sind wir 65 Jahre verheiratet. Wir feiern dieses seltene Fest in einem größeren Kreise. Und natürlich werde ich eine Ansprache halten. Als ich meine Frau fragte, ob sie besondere Wünsche für die Ansprache hätte, sagte sie nur. “Ich möchte auch darin vorkommen!”

Abschied vom alten Jahr

Das Jahr nähert sich seinem Ende. Ich bin für jeden Tag dankbar, den ich noch gesund mit meiner Frau zu Hause wohnen kann. Rund herum trifft es meine Freunde. Fünf Todesfälle aus dem engsten Freundeskreis, drei Freunde dement in einer anderen Welt. Als ich 1995 nach Hamburg umzog, gab es hier einen Freundeskreis von über 200 Pensionären der Marine. Heute sind es noch 30. Zum Glück haben wir unsere große Familie, mit der wir Weihnachten und am 3.1.2010 unsere eiserne Hochzeit feiern können. Sonst würde es sehr einsam in meinem Alter.

Vor drei Jahren

Als Maximilian und ich unser Manuskript beim Verlag ablieferten, wussten wir zwar, dass unser Projekt ganz gut gelungen war. Aber einen Bestseller zu schreiben hatten wir uns nicht im Traum vorstellen können. Die Weichen hierzu wurden durch eine kleine Notiz in der Hör zu gestellt.  Unser Verleger hatte der Hör Zu die Druckfahne vorab angeboten. Wir hatten das große Glück, dass der Chefradakteur dieser Familien-Fernsehzeitschrift in Millionenauflage von unserer Idee sofort begeistert war und darüber eine kleine Notiz als Buchempfehlung  druckte – direkt neben den Horoskopen!

Und so  enstand eine Welle von Pressemitteilungen über Opa und Enkel. Das Buch wurde Bestseller.

Neue vollständig überarbeitete Auflage

Ich habe die Umstellung meines ersten Bandes Opa das kannst du auch - mein Enkel erklärt mir den Computer auf Windows 7 abgeschlossen und dem Designer zugestellt. Das Buch enthält zudem im Vorspann die ganze Story, wie es zu einem Bestseller wurde. Im Januar soll es auf den Markt kommen.

Lob nach 30 Jahren

Einer meiner Kameraden aus der Zeit als Dozent an der Führungsakdemier der Bundeswehr in Hamburg berichtete mir von dem Wiedersehen mit einem unserer Schüler: 

 Er fragte sehr interessiert nach Ihnen. Er kann sich noch zu genau an Sie als Dozent erinnern und war des Lobes über Sie voll. “Es gab für mich keinen besseren Dozenten! - Er konnte sehr viel, war ein geborener Pädagoge und hat uns auch tüchtig gefordert. Leerlauf gab es bei ihm nie. Man konnte bei ihm keine Minute mal abschalten. Er hat mir sehr viel gegeben und beigebracht!!!”   Ist das nach nunmehr genau 30 Jahren nicht ein großartiges Feedback für Sie? Diese von Herzen frei ausgesprochene Anerkennung bestätigt Ihre Lehrtätigkeit an der FüAk und gibt zugleich einen tüchtigen Motivationsschub für die Zukunft!

Zum Schmunzeln

Im Hamburger Abendblatt las ich heute folgende lustige Geschichte.

Im Autobus schimpft ein Mann auf die heutige Jugend:   “Kein Benehmen mehr! Niemand denkt daran, älteren Menschen seinen Platz anzubieten!”   “Aber sie haben doch gerade einen Sitzplatz angeboten bekommen!”   “Stimmt, aber meine Frau steht noch!”

Dermatologen

Zwei Ärzte unterhalten sich über ihren Werdegang. „Warum sind sie eigentlich Dermatologe geworden ?“  „Ach wissen sie Herr Kollege, das hatte seine Gründe: Meine Patienten wecken mich nur selten in der Nacht, sie sterben nicht während meiner Behandlung an ihrer Erkrankung. Und von Vorteil für mich ist es auch, dass sie niemals ganz geheilt werden

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