Archive für März 2010

So klein ist die Welt

Gestern waren wir eingeladen. Ein großer Kreis von Gästen bei einer Geburtstagsparty. Mein Buch “Opa da lachst Du auch ” lag auf dem Geschenktisch und wurde viel bewundert. Als ich mich telefonisch bei der Hausfrau bedankte, erzählte sie mir: “Heute  früh stand doch der Herr L. mit ihrem Buch “Opa das kannst du auch, meinEnkel erklärt mir das Internet” in der Hand an der Tür und fragte, ob ich ihm ein Autogramm von dem Autor besorgen könne, den er ja nun persönlich kenne.  Ich habe gesagt, kaufen Sie sich noch einen Band, dann besorge ich ihnen auch die Unterschrift.” So klein ist die Welt.

Aus meinem Gästebuch

Deshalb schaut dieser Hans-Dieter so strahlend-jung aus.Er zeigt uns erfolgreich auf- wie Geist und Körper fit bleiben, an Hand seiner vielen aufschlussreichen Bücher. Wie es gelingt- wie man weiter macht- mit viel Ausdauer ein Erfolg daraus wird.Es ist schon beachtenswert, was Senioren im hohem Alter noch zu Stande bringen. Lernen und immer neugierig auf alles, was uns allen heutzutage noch beschieden ist. Ein Wunder der modernen Technik, die uns allen einfach so zur Verfügung steht.

Alles Gute und Danke

 

die waldfee

Twittern

Auf vielfachen Wunsch eines einzelnen Verlegers wollen wir in die nächste Auflage unseres Buches  Opa das kannst du auch - mein Enkel erklärt muir das Internet jetzt auch ein Kapitel über das Twittern aufnehmen. Bei Wikipeda hatte ich mich schlau gemacht, was da stattfindet. Maximilian kam mit üblicher Verspätung, als ich mich schon auf englisch angemeldet hatte. Er schaltete sofort auf deutsch um. Aber jetzt die Anmeldung auf deutsch zu wiederholen war der Horror. Immer wieder wurde mit dem Hinweis unterbrochen, unter dem Namen wäre ich schon angemeldet. Aber wir wollten doch nur die deutsche  Version für unser Buch kopieren. Wir haben es geschaff!  Man soll eben warten, bis der Fachmann kommt, und nicht anfangen  selber zu basteln, wenn er geruht, ein halbe Stunde später zu erscheinen!

Windows 7

Der Verkauf der neuen Auflage von Opa das kannst du auch - meine Enkel erklärt mir den Computer mit Windows 7 scheint ein voller Erfolg zu werden. Dies hat Maximilian und mich dazu angeregt, auch den 2. Band  ….mein Enkel erklärt mir das Internet mit dem neuen Betriebssystem Windows 7 zu überarbeiten. Ich werde immer wieder gefragt, ob die Neuauflage auch für die älteren Computer zu gebrauchen sei. Ich kann meine Leser beruhigen. Der humorvolle Text ist fast unverändert geblieben und die Erklärungen sind wie gewohnt einfach und verständlich, nur die Bilder stammen aus dem neuen Betriebssystem. Aber daran kann sich der Leser problemlos gewöhnen. 

Aus Ostpreußen

Das Marjellche ist an einem sonnigen Morgen nicht wie gewohnt auf dem Weg zur Schule.  Der Vater hat sie mit einer Kuh zur Deckstation geschickt. Da begegnet ihr der Lehrer.„Was machst du denn jetzt noch mit der Kuh.  Ich denk du mußt gleich zum Unterricht?“„Aber nei doch, Herr Lehrer, daß sie auch gerade hier müssen langskommen! Ich bring nur schnell noch die Kuh zum Decken.“„Das hätte doch auch der Vater machen können, Marjellche!“„Näi, näi, Herr Lehrer,  das muß schon der Bulle sein!“

Opa Buch jetzt mit Windows 7

Auf vielfachen Wunsch unserer Leser ist die 12. Auflage des Bestsellers “Opa das kannst Du auch - mein Enkel erklärt mir den Computer” jetzt um Windows 7  ergänzt worden. Wer also auf dieses Betriebssystem umsteigt oder sich einen neuen PC kauft, der sollte sich diesen “Reiseführer” durch die neuen Moglickeiten von Windows 7 besorgen oder schenken lassen, auch wenn er eine ältere Auflage unseres Buches schon  neben dem Computer liegen hat.

Schülerstreiche

Beim Lesen der Erinnerungen meines Urgroßvaters an seine Schulzeit fallen uns auch unsere Streiche ein. Meine Frau war in einer Mädchenklasse. Sie hatten einem Jungen 10 Pfennig gegeben. Er sollte beim Unterricht anklopfen und fragen, ob eine der Damen vielleicht einen Groschen vermisse. Es war natürlich eine tolle Gaudi. Die Mädchen ließen sich einzeln den Groschen zeigen und schüttelten dann den Kopf. So vergingen 10 Minuten, bis die Lehrerin den Groschen in eine Missionsspende versenkte, und ein Negerlein dankend nickte.

Bei mir hatte mein Klassenkamerad Seffke Berg an der Tafel stehend den Erdkundelehrer von hinten mit einem Katapult beschossen. Studienrat Bach drehte sich um und fragte unter dem Gejohle der Klasse:  “Wer war das?”  Seffke Berg, der ja allein in Betracht kam, zuckte nur die Schultern, worauf der Lehrer sagte: “Feiglinge, verstehen sich nicht zu melden!” Dann setzte er den Unterrricht gelassen und ohne sich den Ärger anmerken zu lassen,  fort.

Urgroßvaters Schulzeit in Jena um 1820

In den Erinnerungen meines Urgroßvaters Johann Adam Heinrich Eisenschmidt  1810 - 1864 befindet sich eine sehr eindrucksvolle Beschreibeung der Schulverhältnisse im  19. Jahrhundert. Hier ein Auszug: “Auf der einen Seite eines Ganges im alten Klostergebäude befanden sich die Schulzimmer und vor den Fenstern derselben der von einer Mauer eingefasste Klostergarten, der dem Rektor gehörte. Die zwei ersten Schulzimmer gehörten der Mädchenschule. Dann war der Gang durch eine Bretterwand mit schmalem Durchgang geschlossen. Dahinter war die Knabenschule und gleich hinter der Scheidewand der schauerliche Karzer der Knaben bestehend aus einem kleinen Lattenkäfig, in welchem der Bestrafte den Blicken aller Vorübergehenden ausgesetzt war……” 

Was haben sich die Zeiten geändert!

Mein Urgroßvater im Internet

Ein Forscher hatte in meiner Seite www.baltenwitze.de  beim Googeln den Namen Eisenschmidt gefunden. Er  fragte bei mir an, ob ich die Erinnerungen meines Großvaters an die Schule “Kümmersche Anstalt” in Werro /Estland besäße. Ich konnte helfen und fing mit Begeisterung an, nachzulesen, wie mein Uhrahn vor 180 Jahren  aus Jena nach Dorpat reiste, dort ohne einen Kopeken Geld ankam und von Livländischen Familien mit großer Fürsorge betreut und an die Anstalt in Werro weitergeleitet wurde. Mein Uhrahn hatte Theologie studiert aber er  hätte viele Jahre auf eine Pfarrstelle warten müssen. So nahm er das Angebot an, zur Überbrückung in Werro als Lehrer in einem Internat zu arbeiten. Das gefiel ihm so gut, dass er später die Leitung dieser Anstalt übernahm. Ich bin ganz fasziniert davon, nachzulesen, wie dieser Zweig meiner Familie ins Baltikum kam und wie so ein Internat damals funktionierte. Die Erinnerungen sind 1925 in Band 11 des Jahrbuches der Goethe-Gesellschaft nachgedruckt worden. Das 76 Seiten starke Original haben nur noch 2 Bibliotheken in Estland. Ich besitze eine Abschrift, die ich jetzt für meine Nachkommen scanne. Papier würden meine Enkel ja wohl nicht lesen.  Aber im PC hat mein Uhrahn die Chance , noch von Ururururenkeln entdeckt zu werden.

Segeln

Gerade habe ich meinen Chartervertrag unterschrieben, Im Juli geht es hinaus auf die Ostsee. Hier ein paar Eindrücke meiner letzten Reise mit 85:

http://picasaweb.google.de/schulmaus/SegeltRn2008?authkey=Gv1sRgCMXq-qbCxZi3dQ&feat=directlink#

Umverteilung

Der alte Flick unterhielt sich mit einem Gewerkschaftsfunktionär über Fragen der Umverteilung von Vermögen. Am Ende des Gesprächs nickte Flick schließlich zustimmen,„Sie haben mich überzeugt.  Ich sollte also eben mal 60 Millionen von meinem Vermögen aus Gründen der Gerechtigkeit unter unser Volk bringen, statt damit Arbeitsplätze zu schaffen!“Dann holte Flick ein D-Mark-Stück aus der Tasche, gab es dem verdutzten Gewerkschafter und sagte:„Hier haben sie schon mal ihren Anteil!“

Kieselsteine sind zollfrei

Der Zöllner stoppt einen Radfahrer mit einem Paket. Es enthält Kieselsteine, aber die sind zollfrei.  Alle paar  Wochen die gleiche Prozedur: Kontrolle des Pakets, Kieselsteine, Verwunderung aber keine Zollpflicht.Endlich geht der Zollbeamte in Pension. Man trifft sich im Dorfkrug und der Zöllner fragt neugierig . “Jetzt kannst Du es mir ja sagen.  Was hattest Du wirklich vor, wenn Du mit den Steinen im Paket über die Grenze gefahren bist ?”“Ich handelte damals mit Fahrrädern!”

Hartz IV Empfänger als Kontrolleure

Die Hamburger Verkehrsbetriebe erwägen das Einsteigen in die Busse nur noch über die Fahrertür zuzulassen, Man rechnet mit 20 Mio Verlust durch Schwarzfahrer. Die Arbeitsplätze der Kontrolleure hat man wegrationalisiert. Es gibt sicher genug Arbeitslose, die gerne als Kontrolleure mitfahren würden statt sich zu Hause zu langweilen. So bliebe der kontrollierte Einstieg in die anderen Bus-Türen für Mütter mit Kinderwagen oder Behinderte, die die Fahrertür nicht benutzen können,  problemlos

Der erste Schultag

Über meine Seite www.baltenwitze.de hat ein Googler den Namen Eisenschmidt gefunden, also meinen Urgroßvater. Der war in der estnischen Kleinstadt Werro Schulleiter und hat darüber 75 Seiten geschrieben.   An diesem Original war der Sammler interssiert. Er bastelt an einer Ausstellung über den ersten Schultag von der Schiefertafel bis zur Schultüte und sucht Erinnerungsstücke an den Schulanfang. 

www.erster-schultag.de

Beim Bund

Beim Reitunterricht brüllt der Unteroffizier :

„Meier, sie sitzen wieder auf dem Gaul wie die Ephigenie auf Tauris!“

Ruft der Spieß den Ausbilder zu sich:

„Unteroffizier, es ist ja schön, das sie so bibelfest sind, aber merken sie sich,

Gottes Wort gehört nicht auf den Kasernenhof!“

 

Fragt der Unteroffizier den wehrübenden Reservisten:

„Was sind sie von Beruf?“

„Bakteriologe, Herr Unteroffizier!“

„Na, na warum diese geschwollene Sprache! Hier beim Bund sagen wir

schlicht und einfach  Bäcker !

Der Deserteur

Kommt  1945 ein  altes Mütterchen zur Beichte.“Hochwürden,  ich muss es jetzt von der Seele haben: Ich habe im Krieg einen Deserteur bei mir im Keller versteckt!”“Aber Mütterchen, das ist doch keine Sünde, wenn man einem Menschen in solcher Not hilft!”“Hochwürden, aber das ist es ja: Zwischen uns ist es auch zum Sündigen gekommen!”  “Na ja, dass sei Dir vergeben.”   “Gott sei Dank! Nur noch eine Frage, Hochwürden. Muss ich dem jetzt sagen, dass der Krieg vorbei ist?”

Nach 40 Jahren

Gestern rief mich ein Marinekamerad an. Wir waren 1965 beide Gruppenoffiziere in der gleichen Ìnspektion an der Marineschule Mürwik, wo wir Fähnriche ausbildeten. Zuletzt hetten wir uns 1969 in Monterey an der Marineakademie der USA getroffen. Durch die Sendung Menschen bei Maischberger hatte er sich an mich erinnert. Wir freuten uns beide, den Kontakt wieder hergestellt zu haben. Es ist unglaublich, wie viele alte Bekannte nach der Sendung im Oktober immer noch auftauchen,

Der Stecker

In einem Krankenhaus sterben auffallend oft  Patienten in einem Zimmer auf der Intensivstation, und zwar seltsamerweise immer genau um 2o Uhr. Es wird eine Untersuchungskommission gegründet. Gespannt stehen die Professoren und Ärzte kurz vor 20 Uhr um das Bett des Patienten herum und beobachten die Geräte. Da geht die Tür auf. “Guten Abend!” sagt die Putzfrau, geht zur Steckdose, wechselt den Stecker und fängt an Staub zu saugen.

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