Archive für April 2010

Antwort für Herrn Mathias Mieth

Sehr geehrter Herr Mieth.  Habe Ihre Anfrage leider erst jetzt gelesen. Die Erinnerungen meines Uhrahnen sind zwar veröffentlicht worden aber es existieren meines Wissens nur zwei Exemplare in estnischen Bilbliotheken. Ich habe aber eine Abschrift, die ich Ihnen gerne zur Verfügung stelle, wenn sie mir eine Adresse senden.

Baltin gesucht

Die Kordesfilm GmbH sucht für einen im alten Baltikum der Zarenzeit spielenden Film noch eine Baltin, die unseren typischen Dialekt beherrscht. Ich werde am 3. Mai nach Berlin fahren und dort eine Männerstimme synchron sprechen. Falls es eine Dame gibt, die noch baltisch sprechen kann, sollte sie sich bei Interesse  mit dieser Adresse in Verbindung setzen:    Yasmine Medczinski [medczinski@kordesfilm.de]

Baltische Stimme

Am Montag werde ich nach Berlin fahren, um in einem Film über das Baltikum um 1900 meine Stimme als Synchronsprecher zur Verfügung zu stellen. Die Filmfirma ist durch meine Seite www.baltenwitze.de  auf mich gestoßen und hat mich auf meiner CD gehört, wo ich Witze im Dialekt der Estlanddeutschen vortrage. Ich freue mich auf eine nette Abwechslung am 3.5.2010

Club-Mitglieder

Beim Überarbeiten meines Buches Opa das kannst du auch - mein Enkel erklärt mir das Internet habe ich versuchsweise eine neue kostenlose E-Mail-Adresse angelegt: Heute bekam ich eine Mahnung  über drei Monatsbeiträge a  fünf Euro zuzüglich Mahngebühr. Ich hatte aus Neugier einen WEB.DE-Club angeklickt und war dort Mitglied geworden ohne das zu begreifen. Nach einem beitragsfreien Monat wird man automatisch Mitglied für ein Jahr und das kostet monatlich 5,00 € von dem guten in Bar. Nun hätte ich schon bei der ersten Rechnung gekündigt. Aber die kam nicht. Auch keine zweite oder dritte aber eine letzte außergerichtliche Mahnung mit 5.00 € Mahngebühr. Ein Anruf belehrte mich, ich könne bei Einsenden einer Fotokopie meines Personalausweises mit dem Stornieren meiner Mitgliedschaft auf dem Kulanzwege rechnen, falls ich über 60 wäre. Na ja, ich bin 86 und will das nicht Abzocke nennen, aber ein Gerüchle hat diese Mitgliedschaft schon.

Abgeordnete haben Privilegien

 „Gestern gab es ja einen riesigen Klamauk als man Dich aus dem Gasthof geschmissen hat. Was war denn da los?“  „Ja, man hatte mich aus der Nebentür geworfen, ich wehrte mich  und sagte, dass ich Bundestagsabgeordneter wäre.“   „Und dann?“  Dann hat sich der Kellner entschuldigt und sie haben mich aus dem Hauptausgang geworfen.“

Die Diagnose

“Also Herr Doktor, jetzt sagen sie mir bitte ganz ehrlich, was mir fehlt?”  “Na wenn sie es unbedingt wissen wollen: Sie sind ein Simulant, ein Trunkenbold und ein unverbesserlicher Faulpelz!”  “Wunderbar, und jetzt darf ich sie bitten, mir diesen Befund für meinen Chef und für meine Frau auf lateinisch aufzuschreiben!”

Gemeinschaftsarbeit in Estland

In meiner Jugendzeit um 1937 herum erlebte ich die Gemeinschaftsarbeit “Talgud” bei meinem Onkel auf Gut Schwarzenhof bei Pölve. Im Frühjahr wurde gemeinsam Mist  ausgefahren. Alle Bauern stellten ihre Gespanne und wenn der Stall leer war, zog man zum nächsten Bauernhof. Ich durfte auch einen Wagen mit zwei Pferden fahren. Hin zu Fuß neben dem Gespann, zurück im flotten Trab  zum Stall auf dem leeren Wagen stehend wie ein römischer Wagenlenker.           

Heute finde ich im Internet einen Aufruf zu Talgud im neuen Estland: An über 900 Objekten arbeiten Tausende von Freiwilligen am Wochenende umsonst, um historische Gebäude zu erhalten oder Wälder und Strände von Müll zu befreien. Finde ich sehr nachahmenswert, aber auch in Hamburg gibt es so einen Müllsammeltag, wo Erwchsene und Kinder mit viel Spaß gemeinsam anpacken.

Partisanentreffen in Russland

Lokalnachrichten aus Weißrussland:   Wie jedes Jahr fand im Juli das Treffen der Partisanen des Großen Vaterländischen Krieges statt. Traditionsgemäß wurde als Höhepunkt des Treffens die  Sprengung einer Brücke durchgeführt. Voll Stolz bewiesen die Veteranen damit, dass sie ihr Handwerk noch nicht verlernt haben. Es wurde allerdings darauf verzichtet, ein paar Faschisten mit in die Luft zu jagen, da es für diese Rolle an Freiwilligen fehlt,

Kopfschmerzen

Wenn Inkas einst der Kopfschmerz geißelt

Wurde der Schädel aufgemeißelt-

Heut gibt mir dafür Asperin

Die hübsche Apothekerin!

Damals vor 80 Jahren

Als mich die Welt erscheinen sah

Gab`s keine Antibiotika.

Die Schluckimpfung war nicht erfunden

In Tüten kauften noch die Kunden

Ihr Mehl und auch den Zucker ein.

Und niemand wollte „Hausmann“ sein.

Man kaufte nicht mit Plastiktüten

Nahm keine Pillen zum Verhüten.

Entdeckt war`n  weder Kugelschreiber.

Noch  emanzipazierte Weiber.

Weil unbekannt  die Mikrowelle;

Kocht man auf Herd und Feuerstelle.

Das Baby stimmt bei nassem Po.

Die Windel statt der Pampers froh!

Wer für den Ehestand geprobt,

Der hat sich ordentlich verlobt.

Und ließ jemand allein die zwei

Bei sich, dann war das Kuppelei.

Auch Gruppentherapeutik war

entbehrlich,  wie gefärbtes Haar.

Es fehlten Sonnenstudios

So wie Transistorradios.

Zerrissne Hosen flickt man noch

Modern war kein Designerloch!

Nett war die Jugend anzuschauen

Ohne gepiercte Augenbrauen.

Und trug ein Wesen langes Haar,

Es zweifellos ein Mädchen war.

Fünf Pfennig kostete ein Eis.

Im Winter war es richtig weiß.

Das eigne Auto war kein Muss.

Studenten gingen noch zu Fuß !

Wir kannten alle unsre Pflichten,

Und übten oft uns im Verzichten.

 

Obwohl uns manches gut gefällt

Das Heute ist nicht unsre Welt.

So finden wir es doppelt schön,

Wenn Jüngere uns doch verstehn!

 

Löschen von Bildern auf der Kamera

Eine Leserin meines Buches Opa das kannst du auch - wir lernen digitales Fotografieren hatte Probleme, ihren vollen Speicher zu leeren. Sie fragte, auf welcher Seite das in unserem Buch beschrieben würde.  Leider ist das bei jedem Fabrikat unterschiedlich.  So trafen wir uns in einem Cafe und ich probierte so lange an ihrer Kamera herum, bis ich es begriffen hatte. An dieser Kamera gab es über dem OK Knopf ein seltsames grünes Symbol, mit dem man das Löschen veranlassen kann.  So macht man seine Leser glücklich.

Mit Güte kommt man weiter

Im russischen Gefängnis verabschiedet sich ein entlassener Strafgefangener. „Wofür hast du eigentlich  gesessen, Genosse?“ „ Wegen Korruption! Ich habe einen Beamten  bestochen.“   „Und wie bist du so schnell wieder draußen?“    „Ich habe einen Beamten bestochen!“ 

Motto

Wenn ich einmal nicht mehr weiter weiß,

gehe ich zu dem Punkt zurück,

an dem ich es noch wußte.

Von Heinz Erhardt

In nur vier Zeilen was zu sagen

erscheint zwar leicht, doch ist es schwer!

Man braucht ja nur mal nachzuschlagen:

Die meisten Dichter brauchen mehr . . .

Solarstrom in Spanien

Die pfiffigen Spanier haben entdeckt. wie man die Einspeisevergütung für Solar-Strom auch kassieren kann, wenn die Sonne nicht scheint. Mit Dieseln betriebene Generatoren erzeugen zusätzlich Strom, wenn die Sonne hinter Wolken verschwindet. Aufgefallen sind die Umweltpioniere, weil sie die Diesel auch in der Nacht laufen ließen, um Solarstrom ins Netz zu speisen. Und wie man Solarstrom auch in der Nacht gewinnen  kann, vermochten die Schlitzohren nicht zu erklären.  Quelle: http://www.science-skeptical.de/blog/spanien-erzeugt-solarstrom-mit-diesel-generatoren/002289/

Busfahrer und Priester

Stehen ein Priester und ein Busfahrer vor dem Himmelstor.  Petrus bittet den Busfahrer herein und schließt die Pforte vor dem Priester.  Der protestiert:

„Warum lässt du den Busfahrer ein und nicht zuerst mich, den Geistlichen!?“

„Bei deiner Predigt ist die Gemeinde eingeschlafen, aber bei der Rückfahrt mit dem Bus haben sie alle angefangen zu beten!“

 

 

Ungewöhnlich

Das Erlebnis auf einen Kaffee mit dir, war ungewöhnlich.
Wenn unsere Enkel so unbefangen damit umgehen, warum nicht auch wir. Was uns das Leben wohl noch alles neu anbietet? Bin durch das Treffen erst auf deine anderen Bücher gekommen. Das hat mich wiederum erkennen lassen, wie wichtig Lesereisen sein können.
Ich wünsche euch einen schönen Tag.
Liebe Grüße Friedel

Eine Tasse Kaffee

Als ich bei meinem Arzt in Rahlstedt im Wartezimmer saß, erkannte mich eine Leserin der Opa-Bücher.  Da ich noch über eine halbe Stunde warten musste, hinterließ ich meine Handy -Nummer beim Empfang und lud meine Leserin zu einer Tasse Kaffee ein. Sie hatte Band I gelesen, wartete auf das Internetbuch und war interessiert am Band III, Opa das kannst du auch - wir lernen digitales Fotografieren. So verging die Wartezeit im Fluge und mein Fan freute sich, den Autor der Opa-Bücher persönlich kennen gelernt zu haben.

Renten in Griechenland

Liebe Rentner Griechenlands, wenn bei uns jemand sein ganzes Leben lang gearbeitet hat, bekommt er nicht mal 40 Prozent seines durchschnittlichen Einkommens als Rente. Damit sind wir auf dem viertletzten Platz der OECD-Länder. Und wer ist auf Platz eins? Richtig: Ihr. Über 95 Prozent Eures durchschnittlichen Einkommens gönnt Ihr Euch als Rente. Um das hinzukriegen, greift Ihr wieder in die Trickkiste: Ihr bezieht einfach die Rentenhöhe nicht aufs ganze Leben, sondern nur auf die letzten drei bis fünf Arbeitsjahre. Darum ist es bei Euch üblich, daß der Arbeitgeber den Lohn am Ende noch mal kräftig erhöht Von dem Geld, mit dem wir Euch fast 30 Jahre lang gesponsert haben, gönnt Ihr Euch eine komfortablere Altersversorgung, als wir uns leisten können. 
 Zitiert nach Stern-Autor WALTER WÜLLENWEBER 
 


Shoppen

Senioren shoppen vermehrt im Internet :  Senioren erobern das Internet. Laut einer neuen GfK-Studie hat sich der Anteil älterer Leute, die online shoppen, in fünf Jahren fast verdoppelt. Und Konsumforscher sehen nach wie vor ein großes Wachstumspotential bei den “Silver Surfern”.   Quelle: www.stern.de  9.4.10