Archive für Januar 2011

Wir bleiben im Gespräch

Maximilian und ich sind als Autorenteam immer noch im Gespräch. Am kommenden Freitag gibt es einen Artikel in der Fernsehwoche über unsere Bücher. Am gleichen Tag haben wir wieder Besuch von einem Fernsehteam, das uns bei der Zusammenarbeit von Opa und Enkel filmen will. Das wird allerdings  in einem längeren Film über Senioren erst später gesendet. Aber immerhin. Wir bleiben bekannt.

Studenten und Senioren

Zur Nachahmung empfohlen:   Günstig und komfortabel wohnen in einer Uni-Stadt? Kein Problem, wenn sich Studenten einlassen auf ein wenig Hausarbeit - und auf einen Mitbewohner um die 70: Senioren vermieten Zimmer zu Spottpreisen. Sie erwarten dafür aber Hilfe beim Einkaufen, Kochen und der Gartenarbeit.

Quelle Spiegel Online 24.1.2ß11

Am 28.1.2011 Fernsehwoche lesen

Heute sprach mich beim Schwimmen eine Dame an, die mich im Fernsehen gesehen hatte. Ich erzählte ihr, dass  am 28.1.2011  in der Fersehwoche ein Bericht über meinen Enkel und mich erscheinen werde. Sie versicherte  mir, diese Ausgabe kaufen zu wollen. Das empfehle ich auch allen anderen interessierten Lesern.

Wasseralarm

Gestern um 23 Uhr fing es in unserer Gasheizung an unheimlich zu blubbern.  Mit Gas ist nicht zu spaßen. Als ich auf den Flur ging, waren Nachbarn dabei, die Feuerwehr anzurufen. Unter uns steht eine leere Wohnung zum Verkauf und dort war die Heizung bei halbleerem Wasserstand angegangen. Niemand mit Schlüssel zu erreichen. Erst kam die Polizei, denn die Feuerwehr darf nicht aufbrechen - ohne Protokoll.

Mir fiel die Story ein, wo ein Bauer in Russland meldet, dass er einen Erhängten abgenommen habe: ” Das ist nicht erlaubt! Erst muss die Polizei ein Protokoll aufnehmen!”  Als die Beamten auf dem Hof ankommen, strahlt das Bäuerchen. “Alles wieder in Ordnung, Herr Inspektor. Ich hab ihn wieder aufgehängt. Er zappelte wohl sehr, aber ich habe ihm klar gemacht, erst müsse ein Protokoll aufgenommen werden.”

Inzwischen war die Feuerwehr  dabei, das Sicherheitsschloss aufzubohren. Alles vergebens. Die gelernten Könner sitzen offenbar !  Endlich die Entscheidung: Leiter an den Balkon und Fenster einschlagen. Therme ausschalten und der Spuck war vorbei - nach 2 Stunden. Wenn es gebrannt hätte, wäre das etwas spät gewesen.  Aber im Protokoll war alles für die Hausverwaltung dokumentiert. Der Wohnungseigentümer, der es nicht gewagt hat, einem Nachbarn seinen Zweitschlüssel zu geben, wird ganz schön zur Kasse gebeten werden.

Dokumente aus dem 19. Jahrhundert

Auf meiner Seite www.Baltenwitze.de  habe ich auch Berichte über meine Vorfahren in Estland veröffentlicht. Vorige Woche meldete sich ein Student aus Posen. Man  habe in dem Haus an der Saarlandstraße 20 - 8  bei einer Renovierung hinter dem Kamin einen Karton mit Dokumenten unserer Vorfahren gefunden, die diese Papiere und alten Fotos vor der Flucht versteckt hatten. Es sind eindeutig Unterlagen unserer Familie. So enthält eine Versicherungspolice die Namen aller meiner 5 Geschwister. Die Unterlagen werden meiner Tochter übergeben.  Als alleinstehendes betagtes Ehepaar, sollte man nicht zu vertrasuenssehlig sein und unbekannte Männer in der Wohnung empfangen. Aber offenbar ist dieser freundliche Student doch ehrlich bemüht, das Material den Erben der Flüchtlingsfamilie aus Posen zuzustellen.

Kartenzahlung

Mein Apotheker rief aufgeregt an!  Ich hätte 4 Millonen abbuchen wollen und das überschreite wohl meinen Dispo. Also noch einmal hin um die Sache zu klären: Ich hatte mein teures Medikament mit EC-Karte bezahlt. Die Apothekerin hatte den Betrag eingegeben aber vergessen, auf Bestätigen zu drücken. Sie gab mir das Gerät über die Theke und ich gab meine Pin ein und bestätigte. Es musste so kommen, wie es kam. Die Pin wurde hinten an die Ganzzahl gehöngt und so gingen 4 Millionen als Zahlung ab. Zum Glück nicht von meinem Konto. Dort wurde ich ausgebremst. Meine Kinder rechneten nach, was ich wohl bei 16 % an einem Tag für Zinsen hätte zahlen muss.  Da kommt man ins Grübeln.

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