Archive für Februar 2011

Vorschau auf Sendung mit mir

http://de.paperblog.com/tv-tipp-wwwalle-surfende-die-generation-60-im-weltweiten-netz-4-marz-2011-110551/

Mit NDR auf der Cebit

Am Dienstag dem 1. März bin ich auf der Cebit in Hannover bummeln. Der NDR will mich filmen, wie ich nach Brauchbarem für Senioren suche. Gesendet wird das am 4.März 2011 um 13.05 im NDR-Fernsehen. Aber das ist ja heute überall zu sehen. Würde mich freuen, wenn meine Leser da reinschauen.

Schwarzer Humor

“Mein Onkel ist gestorben. Kannst Du mir vielleicht einen schwarzen Anzug leihen?”  Der Freund ist hilfsbereit und holt den schwarzen Anzug aus dem Schrank. Es vergehen vier Wochen und der Anzug ist noch nicht zurück.  So fragt der geduldige Verleiher schließlich nach. Ganz erstaunt antwortet der trauernde Neffe: “Aber ich habe Dir doch gesagt, wir brauchen den schwarzen Anzug für eine würdige Beerdigung. Den hat doch jetzt der Onkel an!”

Aufregung bei den Fluglotsen. Eine Maschine ist verschwunden.  “Flug 747 bitte melden!  747 melden sie sich!”   Aus der Sprechanlage tönt es  “Aäh ?”  “Wo ist der Pilot?”   ” Ähh ?”  “Wo ist der Pilot???”   ” Hinten im Flugzeug bei der Stewardes”  “Wie bitte? Und wer steuert die Maschine?”    “Ääh? - niemand!” “Um Gottes Willen  - wie hoch sind sie ?”  “Wir stehen auf dem Flugplatz”  ? ? ?   “Und wer spricht da bitte?”  ” “Ääh ?  Die Putzfrau!”

Beim Zahnarzt: “Herr Doktor, ich habe so gelbe Zähne. Was würden Sie mir empfehlen?”  “In dem Fall könnte ich Ihnen braune Krawatten empfehlen, die passen dazu am besten.”

Presse

Am Dienstag dem 1. März bin ich auf der Cebit, Es haben sich schon ein Fernsehsender und die Reporter der Neuen Presse aus Hannover angemeldet, um mich als Vorzeige-Senior und Computer-Buch-Autor dort zu begleiten.

Quellenangabe

Jetzt machen sich Spiegel und Focus bereits  Gedanken über die “verlorene Ehre” des Freiherrn von Guttenberg. Ohne die Recherchen von nach Schwachstellen des Ministers suchenden Profis hätte kein Mensch gemerkt, dass in der Einleitung einer Dissertation ein Zeitungausschnitt nicht mit der vorgeschriebenen Quellenangabe zitiert wurde. Nur Wissenschaftler können das für wichtig genug halten, um einen viel wichtigere Aufgaben gut meisternden Minister zum Abschuss frei zu geben. Mir ist sowieso nicht ersichtlich, wie man über Verfassung und Verfassungsvertrag  einen Gedanken finden kann, der nicht längst irgdwo geschrieben  steht. Guttenberg ist ja kein kleiner Student, der daran gemessen werden muss, ob er richtig zitieren kann. Er hat für den Kleinkram keine Zeit gehabt und das als Fehler zugegeben. Also lassen wir ihn sein Job machen.

Zitat zur Gorch Fock

 Zitat 

Kapitän zur See Hans Engel, Kommandant der GORCH FOCK, am 21.09.1964in „Rahsegler im Rennen“, Verlag Duburger Bücherzentrale, Flensburg 1965 

„…Welches sind nun die Ausbildungswerte, die gerade fortschrittliche Länder veranlassen, den Groß­segler in einer Zeit schneller Technisierung verstärkt einzusetzen?Wesentlich für die Ausbildung auf einem Großsegler ist der längere Seetörn, der über kurzfristiges Interesse an etwas Neuem hinaus zu Beständigkeit und Ausdauer zwingt, der über einen kurzen Einblick in das Uhrwerk der manuellen Funktionen hinaus disziplinierte Arbeit aller bis zur Beherr­schung des Ganzen fordert. Kaum anderswo wird die Bedeutung des Teamworks jedermann derart eindringlich, unmittelbar und in seiner Wirkung sofort erkennbar vor Augen geführt, während zu­gleich die Verantwortung jedes Einzelnen für Leben und Sicherheit seines Nebenmanns und der Be­satzung klar wird. Eine solche Lage ist den meisten Leuten heute völlig fremd. Im individualistischen Nebeneinander von Schule und Konsumgesellschaft groß geworden, die reichhaltigen Errungen­schaften der Gesellschaft selbstverständlich benutzend, ohne schon etwas für sie getan oder die Not­wendigkeit dazu genügend bedacht zu haben, werden sie plötzlich vor Aufgaben gestellt, die ihnen ihre Grenzen aufzeigen, die sie körperlich und als Persönlichkeiten fordern und die mit sporadischen Einzelspurts nicht zu lösen sind. Sie erkennen ihre eigenen Möglichkeiten und Schwächen und die der anderen und begreifen mit einem ganz neuen, sie bewegenden Staunen, was man in Gemeinsamkeit alles erreichen kann. Zugleich lernen die im Zeitalter der Motorisierung körperlich unzureichend trai­nierten jungen Männer, die meisten zum ersten Male in ihrem Leben, richtige Knochenarbeit kennen (wenn auch nicht so viel, wie sie hinterher gerne erzählen).Arbeit in luftiger Höhe, aber auch die an besonders verantwortlicher Stelle an Deck, fordert an­fangs Überwindung menschlicher Schwäche, bildet (und scheidet) die Charaktere, zwingt zu um­sichtigem Vorausdenken, sicherem Griff und Körperbeherrschung, gibt mit der Zeit innere Sicherheit und gesundes Selbstgefühl. »Seebeine« wachsen einem auch anderswo, aber nichts schärft alle Sinne so für die Erscheinungsformen der Natur, als wenn man sich nur mit ihrer Hilfe und eigener Hände Kraft fortbewegt und sich ständig gegen sie behaupten muss. Gleichzeitig wachsen — unmerklich —Wachsamkeit, Entschlusskraft, Verantwortungsgefühl: alles Eigenschaften, die auf See, vor allem für den Führer auf See, unentbehrlich sind…“ 

Abkupfern

Dass ein Mann, der die freie Rede so perfekt beherrscht, wie Freiherr von Guttenberg, abschreiben muss, um Doktor zu werden, ist doch ein Witz oder eine Intrige: Da erreicht jemand mit seiner guten Figur und anerkannten Leistungen die Spitze der Beliebtheitsskala und schon begeben sich kleine Geister auf die Suche nach Fehlern in der Vergangenheit. Oder haben die Entdecker der fehlenden Zitate die Doktorarbeit etwa gelesen, weil sie das Thema interessiert hat?    Aber ich bin sicher, der Minister steht auch das durch, wie man ihm hier versucht, ans Bein zu pinkeln.

20 Stimmen

Meine Briefwahl -Unterlagen sind beim Wahlleiter. Plötzlich finde ich in der Post erneut zwei Umschläge mit  Wahlunterlagen. Für meine Frau und mich fast 500 Gramm Papier. Ich vermute, meine Unterlagen zurück bekommen zu haben, weil ich die falschen Kandidaten angekreuzt habe.   Da irre ich. Der Aufdruck Muster belehrt mich:  Es sind Wahlzettel zum Üben. Man befürchtet also, ich könnte zu dumm sein, die 20 Stimmen, die ich bekommen habe, um mehr Demokratie zu wagen, richtig anzukreuzen.   So viel Aufwand (und Kosten!)  weil man Angst hat, den Wähler mit dem Hamburger Wahlsystem überfordert zu haben.  Aber keine Sorge:  Die Profis bekommt man doch nicht von den besten Listenplätzen weg.

Post aus Australien!

Unser Enkel Konsatantin hält uns über Facebook mit Fotos von seiner Abenteuerreise auf dem Laufenden.  Jetzt besichtigen die beiden gerade die Schäden eines Wirbelsturms, der zum Glück an ihnen vorbei gezogen ist.   In den kommenden Tagen soll ich einen Anruf über Skype erwarten, damit er seine Großeltern mal wieder sehen kann.

Fallschirmspringen

Meine Enkel lassen aber auch kein Abenteuer aus.  Jetzt bekomme ich in Facebook drei Fotos, wo Konstantin über Australien mit dem Fallschirm abspringt. Na ja, das ist wohl weniger gefährlich, als meine Feindfahrt auf U 108 im gleichen Alter. 

Moderne Musik

In einem Konservatorium  komponieren die Schüler zur Übung  moderne Musikstücke.  Einer kommt auf den Gedanken,  ein Spätwerk seines Professors rückwärts abzuschreiben. Sauber setzt er die Noten von hinten angefangen nach vorne.  Es  entsteht tatsächlich ein  Musikstück.  Aber der Hörsaal staunt nicht schlecht, als man die Noten vorspielt: Es ist ein Walzer von Chopin

Meine Stimme im Kino

Auf meiner Seite www.baltenwitze.de  hatte der Regisseur Krauss meine Fähigkeit entdeckt, den baltischen Dialekt der Estland-Deutschen zu sprechen. So wurde ich gebeten, ein paar Sätze im Film Poll zu synchronisieren. Ich leihe also meine salbungvolle Stimme einem Pastor bei einer Beerdigung. Nächste Woche muss ich mir den Film in Hamburg ansehen. Die versprochene Freikarte zur Premiere hat man vergessen.

Post aus dem Urwald

Mein Enkel Konstantin hat uns eine E-Mail aus Australien geschickt:   “In der folgenden Nacht haben wir dann erfahren woher der Regenwald seinen Namen hat weil es unfassbar angefangen hat zu regnen,  so dass teilweise die Bäume umgefallen sind. Auch dies war eine interessante Erfahrung. Der Regen hörte dann auch am folgenden Tag nicht auf,  so dass wir echt Angst hatten nicht mehr zurück zu kommen, aber es war alles dann doch nur halb so wild wie gedacht.”   Na, da konnte unser Großer ja richtig Tarzan spielen und seine hübsche Partnerin beschützen.  Bei dem Wetter fallen einem ja sogar die Großeltern wieder ein,  die in Hamburg weniger gefährlich leben.

Zusage vom Charterer

Gestern erhielt ich eine E-mail mit der Zusage, dass wir unsere Bavaria 37 im September chartern können. Mit 88 habe ich noch ganz gute Segelbeine - etwas krumm aber gelenkig. Meine Aufgabe an Bord ist es heute, zu kochen. Meine Frau bereitet die Gerichte zu, friert sie ein und so halten sie sich an Bord eine Woche lang und ich glänze - mit fremden Federn. Mit dem An-Bord-Kommen läuft es nicht so gut. Da stellt die Crew mir einen Bierkasten hin, so dass ich über den Bug einsteigen kann. Aber sonst bin ich für mein Alter doch ganz beweglich. Meine Frau hat mehr Probleme mit den Beinen. Bei uns gilt halt der Spruch: “Du bist meine Beine und ich bin Dein Kopf.”

Segeln mit 88

Heute kam die Bestätigung meiner Reservierung: Vom 10.9. bis 17. 9. habe ich eine Bavaria 37 mit meinem Schwiegersohn zusammen gechartert. Wir planen, bei schönem Herbstwind um die Insel Fühnen zu segeln. Start und Ziel ist Augustenborg auf Ahlsen in Dänemark.   Ich werde wieder die Kombüse übernehmen, da bin ich inzwischen besser als an den Segeln.

Australien

Habe über Facebook ein Album mit Bildern aus Australien bekommen. Mein großer Enkel Konstantin verbringt dort 4 Wochen mit einer zauberhaften Begleitung.  Man müsste noch mal 20 sein !

Das gestohlene Fahrrad

Dem  Pfarrer  ist das Fahrrad gestohlen worden und er fragt einen Amtsbruder, was er tun soll, um den Übeltäter zu finden.„Verlese vor der Predigt doch einfach die 10 Gebote!  Achte beim siebenten Gebot  darauf, wer einen roten Kopf  bekommt, wenn du sagst: Du sollst nicht stehlen! Das ist dann der Bösewicht.“  Gesagt getan.  Am nächsten Sonntag ist die Kirche  voll und die Gläubigen lauschen den 10 Geboten. Aber schon als der Geistliche das sechste Gebot verliest, wo es heißt „Du sollst nicht ehebrechen!“  kommt ihm eine Erleuchtung.  Plötzlich fällt ihm ein, wo er sein Fahrrad stehen gelassen hat. 

Die ehrlichen Finder

Ein Ehepaar hat seinen 60. Hochzeitstag gefeiert. Sie beschließen noch einmal dahin zu gehen, wo alles anfing. Ihre alte Schule steht noch, wo sie in die gleiche Klasse gingen. Auch den Park finden sie wieder, wo sie ein Herz in die alte Buche geritzt hatten. Auf der Bank, auf der sie sich heiß geküsst hatten, liegt eine Brieftasche mit sehr viel Geld darin. Ihre Rente ist klein und sie können eine Aufbesserung gut gebrauchen. Niemand ist zu sehen und ein armer Mensch kann der Verlierer nicht sein. So stecken die beiden das Geld ein. Aber schon am nächsten Tage besucht sie die Polizei. Man habe sie in jenem Park gesehen. Ob sie was von der Brieftasche wüssten. Vehement leugnet die alte Dame, aber ihr Mann bekommt Gewissensbisse. Er will den Fund zugeben. „Hören Sie nicht auf ihn! Der ist doch schon ganz wirr im Kopf!“   Aber der Mann will sein Gewissen erleichtern und beginnt noch mal: „ Als wir mit meiner Frau gestern aus der Schule kamen……….“     Die Beamten schauen sich verständnisvoll  lächelnd an und meinen dann: „Schon gut Opa, für uns ist der Fall erledigt!!“  Dann gehen sie und die Rentner behalten die Brieftasche mit jetzt gutem Gewissen.

Opabücher in Fernsehwoche

Hallo Hans-Dieter,
ich muß doch einfach mal schreiben: Schau vorhin in meine Fernsehzeitung (was ich ganz selten mache, weil ich kaum in den Kasten gucke) und was sehe ich da ? Ein Bild von Dir mit Deinem Enkel !! Wollte Dir nur sagen,ich finde das ganz toll, was Du so alles auf die Beine stellst!!!
Dagegen bin ich ein Weisenknabe , obwohl ich noch ein paar Jahre ( aber auch nicht viel) jünger bin.
Also : Herzlichen Glückwunsch !!!! Und weiterhin viel Freude an der “Arbeit” !
LG Barbara

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